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Was Kinder wirklich brauchen - 2. Tag der Fachtagung

vom06.07.2018

bis06.07.2018


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Kursnummer:

2903-2018

Dauer:

1 Tag von 08:30 - 16:45 Uhr

Dozenten:

  • Rudolf Hettich
  • Sibylle Kiegeland
  • Diana Haslbeck
  • Karin Süß
  • Sandra Zinkl
  • Irmgard Zollitsch

Preis:

118,00 € inkl. Getränke, Vormittags- und Nachmittagssnack und Mittagsimbiss

Nur wenn sich Kinder mit sich selbst, den anderen, der Natur und der göttlichen Wirklichkeit verbunden fühlen, werden sie sich in die Welt wagen

2. Tag der Fachtagung

Freitag, 06. Juli 2018

08:30 Uhr               Ankommen mit Kaffee & Tee

08:45 Uhr               Begrüßung
                                  Dr. Dorothea Emmerl

09:00 Uhr               Schöpferische Erziehung
                                  Rudolf Hettich

11:00 Uhr               Kaffeepause

11:30 Uhr               Mit Kraft im Körper das Tor zur Seele öffnen
                                
Sibylle Kiegeland

12:15 Uhr               Mittagspause

13:30 Uhr               Workshop [parallel in 5 Räumen]

14:45 Uhr               Kaffeepause

15:15 Uhr               Workshop [parallel in 5 Räumen]

16:30-                    Verabschiedungsgeschichte
16:45 Uhr               Dr. Kober mit Klappmaulhandpuppe

Paketpreis:
Kursgebühr für 2 Tage (05.07.18 + 06.07.18) bei gleichzeitiger Buchung: 220,00€

Zusatzinformationen

Kursinfo zum Download

Flyer-Fachtagung_20181.pdf

Vorträge, 2. Tag: 06. Juli 2018

1. Fachvortrag
Schöpferische Erziehung

In der Schöpferischen Erziehung wird der gesamte Schwerpunkt im Umgang mit dem Menschen und der ganzen Schöpfung wie: Leben, Bildung, Erziehung, Natur oder Wissen, zuerst auf den Geist und die Seele gelegt. Es wird aufgezeigt, dass der Mensch und die Schöpfung mehr ist, als ihre physischen Körper. Diese Partnerschaft Geist-Seele-Körper ist nur vom Geist aus mit Leben erfüllt. Die Seele und der Körper sind nur ein Gefäß des Lebens, aber noch lange nicht das Leben selbst. Sie schöpfen nur aus dieser geistigen Kraft. Dem Menschen in unserer heutigen Zeit fehlt oft das Bewusstsein, was Geist und Seele darstellen und bedeuten, denn das setzt voraus, dass umfassende Erkenntnisse vom Schöpfer vorhanden sind. Dies hat nichts mit Spiritualität, Kirche, Esoterik, unterschiedlicher Religionszugehörigkeit, Sekten oder dem Wort Ethik zu tun. Um geistige-seelische Lebenserfahrungen dem menschlichen Verstand in der Schöpferischen Erziehung deutbar zu machen, reichen kognitives Wissen, Gefühle und Empfindungen bei weitem nicht aus. Deshalb ist das Hauptfach der Schöpferischen Erziehung die Liebe. Die Liebe, welche der Grundton der ganzen Schöpfung ist und auf dem alle Gesetze des Himmels und des Alls  [Universum und Kosmos] beruhen. Ohne diese Liebe wäre kein Leben möglich. Sie ist der eigentliche Sinn des Geistes und der Seele und sie wohnt im Herzen aller Wesen. Darüber hinaus werden in der Schöpferischen Erziehung geistige Intuition und materielles Denken miteinander verbunden sowie durch intensive praktische Lehrzeit im Zusammenhang Mensch-Natur-Schöpfung erfahren und vertieft.
Rudolf Hettich: Umweltpädagoge, NaturSpielRaumPlaner, Erlebnispädagoge, Spieltherapeut und Buchautor, Leiter der freien Bildungseinrichtung GNU [Gesellschaft für Natur- und Umwelterziehung e.V.], der Spielraumgestaltung natürlich & anders, des Verlags Rudolf Hettich und der Schule für Schöpferische Erziehung

2. Fachvortrag
Mit Kraft im Körper das Tor zur Seele öffnen
Ein Plädoyer für fantasievolles Spielen und Bewegen

Im Alltag können wir beobachten, dass sich Kinder angenommen und „ganz“ fühlen, wenn sie ungezwungen und frei spielen können.
Bewegung, Wahrnehmung, Tanz und Darstellendes Spiel eröffnen dem Kind einen Zugang zu sich selbst und zur Welt. Im aktiven Tun, Forschen und Entdecken findet das Kind Zugang zu sich und zu dem, was in ihm steckt. Uns selbst als Pädagogen fällt da eine wichtige Rolle zu: Wie können im pädagogischen Kita-Alltag die Kraftquellen des Kindes   gefunden werden und Ressourcen gestärkt werden? Der Körper ist dafür das erste Medium. Musik, Rhythmus und Rollenspiel bieten weitere Möglichkeiten, sich nach Herzenslust auf den Weg zu begeben zu seelenvollem Spiel.
Sibylle Kiegeland: Tanz-, Theater- und Systemische Pädagogik
 

Workshops,  2. Tag: 06. Juli 2018

1. Einzelkinder – ein Geschwisterchen – viele Kinder – eigene und Besuchskinder – Patchwork - …
Was bedeutet das für uns als pädagogische MitarbeiterInnen?

Falsch wäre es in unveränderbaren Schubladen zu denken. Aber es macht Sinn sich mit den ungleich prägenden Lebenswelten auseinander zu setzen. „Jedes Geschwisterkind hat eine andere Familie“. Wir werden einen systemischen Blick auf die veränderten Familienkonstellationen werfen und Erkenntnisse für die Arbeit mit Kindern herausarbeiten.
Diana Haslbeck: Dipl. Sozialpädagogin; Erlebnispädagogin, Outdoortrainerin, Systemische Familientherapeutin und Supervisorin

2. Stille entdecken mit Kindern
Erfahren Sie die Bedeutung und den Wert von Stille im pädagogischen Alltag mit Kindern. Es werden Atem- und Wahrnehmungsübungen, Tänze, Ritual vorgestellt, um Stille einzuleiten, sowie vergnügliche Kindermassagen und Meditationen.
Sibylle Kiegeland: Tanz-, Theater- und Systemische Pädagogik

3. Bewegt und kreativ zwischen Bäumen mit Seilen
In der Gruppe lösen wir Kooperationsaufgaben und spannende Aktionen auf Seilelementen. Mit Spaß und Bewegung lernen Sie vielfältige Einsatzmöglichkeiten von Seilen im Garten kennen.
Karin Süß: Dipl. Sozialpädagogin [FH]

4. Mit dem Herzen sieht man besser
„Ein Verhalten, das man an der Oberfläche sieht, kann oft ganz unterschiedliche Ursachen haben.“ Auf dieser Erkenntnis der Hirnforschung basiert die Grundlage der Evolutionspädagogik. Wenn wir das Kind tiefer begreifen, können wir positive Entwicklungen gezielt aktivieren.
Sandra Zinkl: Evolutionspädagogin, Pädagogische Fachkraft und Krippenpädagogin

5. Sind wir noch bei Sinnen?
Ganzheitliches Erleben, Lernen und Wahrnehmen im Naturraum

Wir erfahren, wie gleichermaßen ALLE Sinne [sind es 5, sind es 7, 10 oder 12] in der Natur angesprochen und geschärft werden. Wie die tiefe Verbindung zur Natur die Entwicklung der Kinder fördert und sowohl Defizite wie auch Verhaltensauffälligkeiten ausgleichen kann.
Irmgard Zollitsch: Erzieherin, Montessoripädagogin, Wald- und Naturpädagogin, Waldlehrerin, Begründerin und Leitung des Waldkinder-gartens Tüßling

Termine

Modul von/bis Datum Dauer
1 Tag 06.07.18 1 Tag